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Kfz Abgasskandal

10 Juni 2022

Kfz Abgasskandal

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Der Kfz Abgasskandal beschäftigt auch den Europäischen Gerichtshof

Kfz Abgasskandal – Die Manipulation zur Täuschung der vorhandenen Grenzwerte hat nicht nur in Deutschland das Vertrauen in einige der bekanntesten Hersteller nachhaltig erschüttert.

Auf europäischer Ebene befasst sich auch der Europäische Gerichtshof mit diesem Thema, welches bereits seit mehr als 10 Jahren noch immer weitere Aufdeckungen nach sich zieht.

Im aktuellsten Verfahren vor dem EuGH hat der Staatsanwalt vor wenigen Tagen seinen Schlussantrag veröffentlicht.

Darin kommt das erstellte Gutachten zu dem Schluss, dass Fahrzeugkäufern, die ein Auto mit illegaler Abschalteinrichtung erworben haben, ein Schadensersatz zusteht.

Das Gutachten legt nahe, dass die Käufer nicht in der Verpflichtung sein sollten, den Herstellern das Handeln mit Vorsatz zweifelsfrei nachweisen zu müssen.

Europäische Verbraucherrechte spielen auch deutschen Fahrzeugbesitzern in die Karten

Würde der Europäische Gerichtshof dem Antrag des Staatsanwalts folgen, könnte sich das Einklagen von Schadensersatz für Verbraucher bald nochmals vereinfachen. Ein Aspekt dieses Urteils würde darin bestehen, dass nicht nur die Abschalteinrichtungen unter diese Entscheidung fallen würden.

Thermofenster und andere Bauteile, mit denen die Hersteller bislang geglaubt haben, eine rechtliche Grauzone entdeckt zu haben, könnten ebenfalls einen Schadensersatzanspruch wecken. Urteile auf Ebene des Europäischen Gerichtshofs fallen unter die Zuständigkeit der EU und betreffen somit auch deutsche Verbraucher.

Dieses Urteil wird somit in der gesamten Europäischen Union mit Spannung erwartet.

Die Hersteller ziehen in immer mehr Urteilen den Kürzeren

Die Geduld mit Herstellern, die in den Abgasskandal verwickelt sind, hat nicht nur bei den Kunden die Grenze zum Unverständnis erreicht. In einer wachsenden Anzahl von Urteilen in Deutschland wird ebenfalls deutlich, dass die von den Konzernen versuchte Taktik, sich selbst als Opfer darzustellen, nicht länger aufgeht.

Verbraucher, die bisher mit Ihrem Wunsch eine Entschädigung zu erhalten auf taube Ohren getroffen sind, können jetzt darauf hoffen vor Gericht das notwendige Gehör zu erhalten.

Verbraucherrechte auf diese Art durchzusetzen ist zudem ein Weg den Herstellern zu zeigen, dass bewusst in Kauf genommene Manipulationen nicht länger als Kavaliersdelikt gewertet werden.

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